Artikel 2: Der Weg in die Gastronomie – Ein Auf und Ab

Artikel 2: Der Weg in die Gastronomie – Ein Auf und Ab 🍷🎶

Nachdem ich nach meiner Zeit bei der Bundeswehr keine Aussicht mehr auf meine ursprüngliche Arbeitsstelle hatte, stand ich vor einer wichtigen Entscheidung. Anstatt zu verzweifeln, ergriff ich die Chance, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: Im Januar 1981 eröffnete ich die Gaststätte "Le Bistro" im Regionalverband Saarbrücken. 🚀

Der Start war zunächst holprig – das Le Bistro begann als fast leerer Treffpunkt für ältere Herren. Doch ich hatte eine Vision: Mit dem richtigen Musikkonzept 🎵 und einer einladenden Atmosphäre wollte ich aus dem verstaubten Treffpunkt einen pulsierenden Ort für junge Leute machen. Und tatsächlich: Schon bald verwandelte sich das Le Bistro in einen überfüllten Jugendtreff voller Energie, Stimmung und cooler Musik. 🕺💃

👉 Das beigefügte Foto (oben) zeigt eindrucksvoll, wie sehr sich das Lokal verändert hatte.

Doch das Glück hielt nicht lange. Da die Konzession auf meine damalige Freundin lief und unsere Beziehung nach acht Monaten zerbrach, musste ich mich auch von der Gaststätte verabschieden. 💔 Trotz dieses Rückschlags war ich überzeugt: Mit meinem Konzept könnte ich überall erfolgreich sein.

Unbeirrt machte ich mich daran, eine zweite Gaststätte in einem anderen Stadtteil von Saarbrücken zu eröffnen. 🍻 Die Brauerei, die mir das Lokal vermittelte, wusste: Mein Erfolg beruhte auf meinem besonderen Musikkonzept. Doch auch diesmal kam es anders – der Vorpächter war wegen Ruhestörung aufgefallen, und so hatte das Gewerbeaufsichtsamt mich von Anfang an im Blick.

Bei einer Kontrolle wurde die Lautstärke meiner Stereoanlage so weit reduziert, dass von meiner Musik kaum noch etwas übrig blieb. Ein Jugendlokal ohne Musik? Das war schlicht zum Scheitern verurteilt. Ohne Stimmung, ohne Atmosphäre konnte ich meine Zielgruppe nicht erreichen. 🎶❌

Letztlich ließ ich die Vorkonzession auslaufen und war froh, dass mich der Verpächter aus dem Vertrag entließ. Eine schmerzhafte Lektion: „Außer Spesen nix gewesen.“ 🤷‍♂️

Dieser Rückschlag markierte das Ende meines Abenteuers in der Gastronomie – doch er war auch ein Wendepunkt. ✨ Im nächsten Artikel werde ich berichten, wie ich den Entschluss fasste, eine Umschulung zu machen, die mich schließlich zu meinem heutigen Beruf als Hydrauliker führte – und wie ich damit den Grundstein für meine spätere erfolgreiche Selbstständigkeit legte.

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